Kleider machen Leute .... Rahmen machen Bilder

Dies ist ein Teil meiner Auswahl an verschiedenen Bilderleisten, insgesamt sind es ca. 4.500 verschiedene Modelle.

Von ganz einfachen schmalen Holzleisten, über Aluminiumprofile bis hin zu handvergoldeten und über eck gearbeiteten Rahmenmodellen stehen mir für die stilgerechte konservierende Einrahmung Ihrer Bilder/Objekte zur Verfügung.

Ganz wichtig für jede Einrahmung ist die Harmonie zwischen Bild und Rahmen. Die Kunst des Rahmens.

Grundsätze der Rahmung

Ein gut gerahmtes Bild sieht immer besser aus als ohne Rahmen, allerdings liegt die Betonung auf gut gerahmt . Ansonsten lassen viele Menschen heutzutage den Rahmen einfach weg und nennen es besonders modern. Da bin ich anderer Meinung. Ein wirklich passender Rahmen kann vor allem auch ein verbindendes Element gerade zu einer modernen Einrichtung sein. Stilistische Einordnung und oder farbliche Unterstützung, auch dies sind Kriterien für eine gelungene Rahmung.

Wenn Sie sich die Mühe machen und einmal diese kleine Zeichnung hier etwas länger anschauen, werden Sie merken, dass in diesem Bild eine gewisse Unruhe herrscht, die für das betrachtende Auge manchmal auch etwas anstrengend sein kann.

Wenn Sie dann die unten abgebildete fertige Rahmung betrachten, dann ist jetzt eher die Tiefe in der Zeichnung wahrzunehmen und die Betrachtung des Bildes bekommt etwas Ruhe.

Dieses eher unscheinbare Blatt, dessen Papier leider auch schon ein gewissen Vergilbungsstatus erreicht hat, bekommt durch die unten zu sehende Einrahmung eine optische Aufwertung, die dieses kleine Kunstwerk erst richtig zur Geltung kommen lässt.

Durch die gefühlvolle Abstufung mit den zwei verschiedenen Passepartoutfarben wird die bereits vorhandene Tiefe im Bild optisch verstärkt. Dieser Effekt wird durch die relativ breite Leiste (ca. 6cm) mit der Silberkante noch  unterstützt, die außerdem etwas grobe Art der Malerei wird durch die leichte Rustikalität des Profiles betont.

Das hellere obere Passepartout hat normalerweise einen sehr weißen Kern, der bei dieser Einrahmung vor allem auf dem dunkleren unteren Passepartout sehr störend gewirkt hätte. Dieser Passepartout-Kern wurde von mir auf der Schrägschnittkante in diesem hellen Olivton des Deckpapieres des 1,5mm Karton`s eingefärbt und somit die Harmonie der Einrahmung nicht durch eine zu weiße "harte" Kante gestört.

Diese Zeichnung ist nur ca. 20*30cm groß und trotzdem hat alleine der Rahmen ohne Passepartout eine Breite von ca. 6cm, also keine Angst vor breiten Leisten.

Ein weiterer Grundsatz für Einrahmungen 

Wiederholung bildwichtiger Farben in der Rahmung

Bei diesem Sujet aus echten getrocktneten Blumen kam es darauf an, das Grün des Frühlings und das Gold der wärmenden Sonne in die Rahmung zu bringen und somit das Erlebnis Blumenwiese entstehen zu lassen. Der klassisch geschwungene hellgrüne Rahmen übernahm diese Aufgabe in dem Fall sehr gut, weil er zu seinem grün auch das Gold der Sonne wiederspiegelte. Zusätzlich habe ich die Innenkante des Passepartouts gold eingefärbt, besonders gut auf dem mitteleren Bild hier zu erkennen.

Herausforderung - Objekteinrahmung

Ob das Trikot Ihrer Lieblingsmanschaft, der Gibsabdruck der Füße Ihres Neugeborenen oder der hohe  Judo-Gürtel, all das lag schon bei mir auf dem Tisch und hat seinen passenden Rahmen bekommen.

Hier das Beispiel einer Trikot-Einrahmung, vom ersten Hindrapieren bis zum angenähten, hinter Museumsglas fertig gerahmten Objekt.

Der Gürtel eines erfolgreichen Judoka im Rahmen

Auch von dieser besonderen Einrahmungen ein paar Detailaufnahmen für den interessierten Betrachter.

Mein ältestes bisher gerahmtes Objekt 
Eine Gesangbuchseite aus dem   
12. Jahrhundert

Diese Seite aus einem französichen Gesangbuch aus dem 12. Jahrhundert erweckte in mir große Ehrfurcht. So ein Objekt soll nach der Einrahmung nicht nur schön aussehen, nein es muss auch konservatorisch so behandelt werden, dass Umwelteinflüsse so gering wie möglich gehalten werden, um ein weiteres langes "Überleben" dieses Kulturgutes zu gewährleisten.

Wie auf dem zweiten Bild gut zu erkennen ist, war eine der Schwierigkeiten bei dieser Rahmung, dass die Tinte im Laufe der Jahrhunderte sich durch das Pergament gefressen hatte. So kam mir die Idee, dass ich durch das Hinterlegen des Objektes mit schwarzem Museumskartons die Buchstaben so wieder "sichtbar" werden lassen kann.

Heiratsantrag am Maibaum

Dieses Herz aus Krepp-papier war sicherlich die mit aufwendigste Einrahmung bisher. Die Schwierigkeit lag hier besonders bei der Höhe des Objetkes von einigen Zentimetern. Zusätzlich sollten noch Originalteile des Maibaumes aus Birke mit in die Einrahmung integriert werden, an dem dieses Herz als Heiratsantrag hing. Mit der Birke-Immitationsleiste und einer starken Aufdoppelung auf die Leiste ist mir auch hier, wie ich finde, gutes Ergebnis gelungen.  Größe des Objektes zum Schluss ca. 90 * 130cm.

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